|
Musik und darstellende Kunst - Musik,
Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Kostüm-, Masken- und Bühnenbild
Künstler - Instrumentalisten, Sänger,
Komponisten, Dirigenten, Sprecher, Schauspieler, Regisseure, Tänzer,
Choreographen, Masken-, Kostüm- und Bühnenbildner, Musik-, Gesangs-,
Tanzpädagogen
Ausbildungsstätten: Musiklehranstalten,
Musikschulen, Konservatorien (Feldkirch, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Wien,
Wiener Neustadt, Eisenstadt), Universitäten für Musik und darstellende
Kunst (Wien, Salzburg, Graz)
Verbundene Künste:
- Bildende Kunst1 - Malerei, Graphik,
Bildhauerei, Restaurierung und Konservierung - Akademie (Universität)
für bildende Kunst in Wien
- Angewandte Kunst2 - Architektur, Design,
Mode u.a. - Universitäten für angewandte Kunst in Wien sowie für
künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz
- Dichtkunst - Lyrik, Epik, Dramatik
1Bildende Kunst, traditioneller
Sammelbegriff für Malerei, Graphik und Bildhauerei (Plastik). Im strengen
Sinn nur auf diese angewandt, weil sie Bilder bzw. Bildwerke erzeugen. Der
Sprachgebrauch rechnet meist auch Architektur und Kunstgewerbe dazu. An
der Akademie der bildenden Künste in Wien gibt es sog. Meisterschulen
für Malerei, Graphik, Bildhauerei, Architektur, Naturstudien, Bühnengestaltung,
Medailleurkunst und Kleinplastik, Restaurierung und Konservierung sowie für
Tapisserie.
2Angewandte Kunst, auch Design,
Gebrauchskunst, Kunstgewerbe, Kunsthandwerk, Kunst, die auf einen Gebrauchsgegenstand
angewandt ist. Der Begriff wird verwendet, um den Gegensatz zur sog. freien
Kunst zu betonen. Die Grenzen sind jedoch fließend.
|
|
Musikwissenschafter (Musikologe), Musikwissenschaft
(Musikologie) Universitäten mit Instituten für Musikwissenschaft
an den Universitäten in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck
Historische Musikwissenschaft:
- Instrumentenkunde - beschäftigt sich mit Bau,
Spielweise und Geschichte der Instrumente;
- Ikonographie (musikalische Bildkunde) - deutet musikalische
Darstellungen der Malerei und der bildenden Kunst, z.B. von Instrumenten,
Aufführungen usw.;
- Aufführungspraxis - versucht ein Bild von der
musikalischen Wirklichkeit in der Geschichte zu gewinnen (Zusammenhang zwischen
Notentext und klanglicher Erscheinung);
- Notationskunde - erforscht Aufzeichnungsweise von
Musik;
- Quellenkunde - erschließt Notentexte und sonstige
Quellen zur Musikgeschichte;
- Biographie - orientiert über Leben und Schaffen
der Musiker; sie war ein Hauptgebiet der Musikwissenschaft im 19. Jh.;
- Satzkunde - analysiert die Struktur eines Werkes;
- Terminologie - interpretiert satzkundliche, gattungsgeschichtliche,
stilkundliche und sonstige musikalischen Begriffe (Terminus, -i [lateinisch]
= Fachausdruck);
- Stilkunde - untersucht gattungsgeschichtliche Merkmale,
die über das Einzelwerk hinaus Gültigkeit haben und den musikalischen
Stil einer Gattung oder einer Epoche, eines Komponisten oder einer Schule
dokumentieren;
Systematische Musikwissenschaft:
- Musikalische Akustik - untersucht die physikalischen
Grundlagen der Musik, der Musikinstrumente, der Räume;
- Physiologie - beschäftigt sich mit Bau und
Funktion des Gehörs und der Stimme;
- Physiologie des Instrumentalspiels - setzt sich
mit Körperbewegung und Spieltechnik auseinander;
- Musikpsychologie - befaßt sich mit der Wirkung
der Musik und des musikalischen Kunstwerkes auf den Menschen;
- Musiksoziologie - untersucht Musik und musikalisches
Verhalten in der Gemeinschaft;
- Musikpädagogik - befaßt sich mit Problemen
der Musikerziehung, ihren Zielen und Methoden im privaten und schulischen
Bereich;
- Musikphilosophie - stellt an die Musik die Frage
nach ihrem Wesen;
- Musikästhetik - stellt die Frage nach dem Schönen
in der Musik;
- Musikalische Volkskunde oder Musikethnologie - untersucht
die Musik im Brauchtum der Völker;
Angewandte Musikwissenschaft:
- Instrumentenbau - restauriert alte, entwickelt und
baut neue Musikinstrumente;
- Musiklehre - vermittelt theoretisches Wissen um
die Musik; Teilbereiche: Harmonielehre, Kontrapunkt, Instrumentationslehre,
Formenlehre u.a.
- Musikkritik - mißt Aufführungspraxis
und (neue) Werke an den Qualitätsmaßstäben der Ästhetik,
der Stilkunde usw.
|