Die Erweiterung des Bildungsangebotes von
Musikschulen zu „Kunstschulen“ trägt Früchte. Mit Landesunterstützung
starteten 1999/2000 die Musikschulen Deutschlandsberg (Tanz und Bewegung),
Leoben (Operette) und Mureck (Darstellendes Spiel und Audio-Medien).
Mit Mozarts Opern-Einakter „Bastien und
Bastienne“ sind SchülerInnen des Kunstschulzweiges mit großem
Erfolg in die Öffentlichkeit getreten. An zwei „ausverkauften“ Spieltagen
(14, 15. April) und mit zwei verschiedenen Besetzungen agierten Judith
Gollob, Monika Breuss, Magdalena Dorner, Katrin Ficzko und Hans-Peter Lackner
im „Musikschultheater“ mit jungen, aber durchaus intonationssicheren Stimmen
sowie mit schauspielerischer Bühnenpräsenz.
Die musikalische Einstudierung erfolgte
in der Klasse Mag. Johanna Müller, die auch das MS-Ensemble vom Cembalo
aus leitete. Gast-Regisseur Sebastian Müller (BRD) zeichnete für
die spannungsgeladene und dynamische Inszenierung verantwortlich. Weiters
waren Schüler der Klassen Mag. Orthacker (Tonstudiopraxis & Bühnentechnik)
und Mag.
Johannes Pump (Hauptfachklasse „Darstellendes Spiel“) eingebunden.
