"classics in styria 2002"
Die Steiermark als Begegnungsstätte der musikalischen Jugend Europas
Das Land Steiermark veranstaltet vom 6.Juni bis 10. Juni das 2. Internationale Musikfestival unter dem Titel „Classics in Styria“. Mag. Zuzana Ronck (Johann Joseph Fux Konservatorium Graz) und Prof. Mag. Josef Rupp (Landesmusikdirektion für Steiermark) zeichneten für die perfekte Organisation verantwortlich. Aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Polen, Rußland, Slowakei, Tschechien Ungarn und Österreich nahmen 24 Solisten und 7 Ensembles mit insgesamt 85 jungen Künstlern teil.

Den weitesten Weg nach Graz hatte wohl Alexandra Sikorskaja aus Zentralsibirien aus Norilsk, eine der nördlichsten Großstädte der Welt, die von Moskau noch 4 Flugstunden entfernt ist! Ein besonderes Erlebnis war das internationale Zusammenspiel in Pöllau, wo u.a. die kleine Pianistin aus London mit dem Orchester des Konservatoriums Bratislava Mozart Klavierkonzert spielte.
 
 

Alexandra Sikorskaja: Klavier, 12 Jahre

Beim Konzert auf der Hebalm, im „Dom des Waldes“, war bei 10 °C etwas mühsam zu musizieren, jedoch das Publikum erschien auch dort zahlreich. In der Musikschule Ligist waren an die 100 Streicher der Ensembles „Minilissimo“, „Fidelissimo“ und das Orchester aus der Slowakei auf der Bühne, die Vivaldis Jahreszeiten unter der Leitung des slowakischen Dirigenten Prof. Julius Karaba musizierten. Besonders gut angekommen sind auch die Konzerte in den APS und AHS. Das Rahmenprogramm führte die internationalen Gäste in steirische Schulen und Musikschulen. (u. a. Musikgymnasium Graz, Ursulinen, Sacre Coeur, Ferdinandeum Graz, Musikhauptschulen Kirchberg und Edelschrott, Schulen in Eisenerz etc.)

Musiziert wurde weiters in Voitsberg, Pöllau, Mautern, Gleisdorf, Bad Waltersdorf, Ligist, Köflach, Graz-Mariatrost, Preding und Graden. Zwei Gruppen traten auch im Rahmen der „Langen Nacht der Musik“ im Grazer Orpheum auf.

Auch heuer wurde diese Begegnung wieder zum Erlebnis für die jungen Teilnehmer, wozu sicher auch die steirische Gastfreundschaft beigetragen hat.

„classics in styria“ soll auch in den nächsten Jahren weitergeführt werden.